Maria Theresia Lüster

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In Österreich entstand um 1730 in Konkurrenz zur französischen Behangkrone die sogenannten "Maria-Theresia-Krone", aus der sich später der "Maria-Theresia-Lüster" zu einem eigenen Stil entwickelte. Sein Grundaufbau ist ein Metallgestell aus handgeschmiedetem Flacheisen, feuervergoldet oder verzinnt, das mit Glasleisten belegt wird, die Stoßstellen der Leisten werden mit Glasrosetten verdeckt. In der Mitte des korbförmigen Aufbaus sind geblasene optische oder geschliffene pyramidenförmige Aufbauten angebracht um den Raum zu füllen. Die Behänge, die im wesentlichen bis heute unverändert geblieben sind, werden Wachtel, Buchtel, Pendel, Birnel und Prisma genannt. Beim Österreichischen Maria-Theresia-Luster unterscheidet man grob zwischen zwei Formen, die hohe französiche Form und die breite Wiener Form.

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Maria Theresia Lüster

In Österreich entstand um 1730 in Konkurrenz zur französischen Behangkrone die sogenannten "Maria-Theresia-Krone", aus der sich später der "Maria-Theresia-Lüster" zu einem eigenen Stil entwickelte. Sein Grundaufbau ist ein Metallgestell aus handgeschmiedetem Flacheisen, feuervergoldet oder verzinnt, das mit Glasleisten belegt wird, die Stoßstellen der Leisten werden mit Glasrosetten verdeckt. In der Mitte des korbförmigen Aufbaus sind geblasene optische oder geschliffene pyramidenförmige Aufbauten angebracht um den Raum zu füllen. Die Behänge, die im wesentlichen bis heute unverändert geblieben sind, werden Wachtel, Buchtel, Pendel, Birnel und Prisma genannt. Beim Österreichischen Maria-Theresia-Luster unterscheidet man grob zwischen zwei Formen, die hohe französiche Form und die breite Wiener Form.

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